Miniaturenpark und Böhmische Klänge zur Rentnerausfahrt 2026

Am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, hieß es für 25 gut gelaunte Seniorinnen und Senioren wieder: „Auf zur gemeinsamen Rentnerausfahrt!“ Bei bestem Reisewetter mit durchgehendem Sonnenschein und vorhergesagten 20 Grad startete die Reise bereits in den frühen Morgenstunden an den Haltestellen Drehsa und Wurschen.

Bestens betreut von Busfahrer Mario und Reiseleiterin Anne begann ein ereignisreicher Tag voller interessanter Eindrücke, mit bester Unterhaltung, Spaß und Überraschungen.

Erstes Ziel war der Miniaturenpark „Kleine Lausitz“ in Elsterwerda mit seinen über 150 liebevoll gestalteten Miniaturmodellen: historische Schlösser, Burgen, Kirchen, Türme, Mühlen und Industriebauten aus den Regionen Brandenburg und Sachsen, jedes Gebäude im Maßstab 1:25, wobei bei der Erschaffung jeder Miniatur besonderer Wert auf die detailgetreue und genaue Wiedergabe der am Originalbauwerk existierenden Einzelheiten gelegt wurde. Es gab viel zu entdecken und wir konnten auch Bauwerke aus Bautzen bewundern: die Alte Wasserkunst, die Michaeliskirche, den Reichenturm und den Lauenturm.

Die Pflege und Restauration der Modelle wird mit viel Leidenschaft und Sorgfalt durchgeführt. In der parkeigenen Werkstatt arbeiten erfahrene Handwerker, die sich liebevoll um jedes Detail kümmern. Jedes Modell wird regelmäßig in Augenschein genommen und bei Bedarf instand gesetzt. Mit viel Geduld und Kreativität werden kleine Schäden behoben und Farben aufgefrischt, damit die Modelle auch weiterhin die Besucher begeistern können. Die liebevolle Pflege sorgt dafür, dass der Miniaturenpark nicht nur ein Ort der Erholung ist, sondern auch ein lebendiges Zeugnis der Architektur und Kultur, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Anschließend führte unsere Fahrt zum Gasthof „ZU DEN DREI ROSEN“ in dem kleinen Ort Winkel in Brandenburg. Dort erwartete uns eine traditionsreiche Veranstaltung mit böhmischer Blasmusik. Nach dem Einzug der Blaskapelle und den ersten Titeln wurde das Mittagessen serviert: Es gab Gulasch mit Klößen und Rotkohl. Nach dem Essen konnten wir uns wieder an Blasmusik erfreuen, viele der Musikstücke waren bekannt und luden zum Mitsingen und auch zum Tanzbeinschwingen ein. Für zusätzliche Unterhaltung sorgten die Gastgeber mit verschiedenen Einlagen. Besonders die leidenschaftlichen Sambatänze der Rosenwirtin in farbenfrohen Kostümen fanden großen Beifall und brachten noch einmal besondere Abwechslung in das Nachmittagsprogramm. Danach überraschte uns der Wirt mit seinem kleinen DDR-Museum, für welches er in jahrelanger Sammelleidenschaft Ostalgie-Gegenstände, darunter auch eigene Dachbodenfunde, zusammengetragen hat. Die ausgestellten Schätze sorgten für manches Schmunzeln und regten zum Gedankenaustausch über vergangene Zeiten an.

Mit Kaffee und leckerem Kuchen, untermalt mit weiteren Blasmusikklängen, wurden wir am späteren Nachmittag vom Rosenwirt verabschiedet.

Anschließend traten wir bei altbekannten Schlagermelodien die Heimfahrt an und waren gegen 18.00 Uhr wieder in unserer Heimat. Ein erlebnisreicher Tag mit vielen schönen  Momenten, guter Stimmung und netten Gesprächen ging zu Ende.

So bleibt nur zu sagen: Lasst uns die Tradition wahren! Wir laden bereits heute zur Ausfahrt im Jahr 2027 ein. Lasst euch überraschen!

Der Vorstand des Heimatvereins Drehsa – Wurschen e.V.

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